Die Aufgabenstellungen an den Craftbier Brauer steigen stetig an!

Immer mehr Craft-Beer-Marken drängen auf den Markt. Aber jeder hat doch die gleichen Themen und Anforderungen. Wo verkaufe ich wie mein Bier am besten und wie bekomme ich es sicher genau dort hin?

Es sprießen immer neue Marken und Brauereien aus dem Boden! Der Trend Craft Beer ist nun voll und ganz in Deutschland angekommen.

Ein befreundeter Notar aus dem Großraum München sagte vor einiger Zeit zu mir: „Bei mir wird fast einmal die Woche eine neue Biermarke gegründet!“

Dieses Phänomen kann man in ganz Deutschland beobachten. Vor allem in den urbanen Ballungszentren wird Craft Beer (hierzulande auch Craftbier genannt) immer beliebter. Aber hier ergeben sich schon die ersten Schwierigkeiten für Neulinge im Biermarkt:

  • Wie kann ich Kleinstmengen kostengünstig in der gesamten Republik an den Schlüsselstellen positionieren?
  • Wie kann ich vor Ort meine Marke repräsentieren?
  • Welche Haltbarkeiten und Qualitätsmerkmale muss ich beachten, wenn mein Bier bundesweit vertrieben wird?
  • Bestellzyklen und Lieferketten werden immer essentieller, wenn man bundesweit agieren möchte

Es handelt sich hierbei meist um Fragen, die sich ergeben, wenn man sein Bier gebraut und abgefüllt hat. Man kann sagen „nach getaner Arbeit des Brauers“. Gerade im Craft-Beer-Bereich erweitert sich das Aufgabenspektrum des Brauers auf andere Tätigkeitsfelder wie z.B. die Logistik und Geschäftsführung sowie Marketing und Vertriebsleitung. Der „Brauer“ muss sich daher mit weitaus mehr Problemen und Fragestellungen auseinandersetzen.

  • Mit welchen Gebindegrößen gehe ich auf den Markt?
  • Wie soll die Marke erscheinen?
  • Welche Positionierung soll die Marke im Handel haben (auch in den einzelnen Märkten)?
  • Welche Händler, Fachmärkte oder Einzelhändler sind interessant?
  • Wie kann ich in den urbanen Ballungszentren mein Produkt positionieren aber auch profilieren?

Die Frageliste kann man nach Belieben erweitern und wird vor immer neuen Herausforderungen stehen.

Es handelt sich bei Craft Beer in der Regel um Biere aus dem Hochpreissegment. So werden Sie positioniert und auch vermarktet. Aus diesem Grund wird das Bier im gesamten Bundesgebiet in den einschlägigen Stores, Shops und Läden angeboten. Im Vergleich zur klassischen Brauerei wird eine Craftbier-Brauerei nicht den Großteil ihres Absatzes in der Gastronomie realisieren können! Die Biere werden als Spezialitäten in Läden oder in Szene-Läden angeboten. Hier erschließt sich im Augenblick auch das food pairing. In diesem Bereich werden ähnlich einer Weinbegleitung die passenden Biere zu den angebotenen Speisen angeboten. Aber auch hier greifen Gastronomen auf eine große Vielfalt an Bieren von unterschiedlichen Brauereien zurück. Was bedeutet, dass hier auch kein Absatz im größeren Stil möglich ist.

Nach der Betrachtung stellen wir fest, dass eine bundesweite Positionierung in den Ballungsgebieten wie München, Hamburg, Berlin und Köln essentiell für eine erfolgreiche Marke ist. Somit müssen Lösungen für den Vertrieb und die Logistik gefunden werden um kleine Mengen kostengünstig bundesweit versenden zu können. Auch in diesem Segment wird es in naher Zukunft immer mehr Dienstleister geben, die den Craftbier-Brauereien eine Plattform für genau diese Anforderungen bieten.

Die romantische Vorstellung, dass der Braumeister sich jeden Tag neue Rezepte überlegt und diese in seiner kleinen traditionellen Brauerei braut ist leider nicht die Realität. Heute ist der Brauer mehr Unternehmer, Logistiker und Vertriebler als ihm manchmal recht ist. Darum sollten auch Sie dem richtigen Partner vertauen.